Was ist Psoriasis?

Die Schuppenflechte oder die Psoriasis ist eine Krankheit, die sich im Wesentlichen durch stark schuppende, punktförmige bis handtellergroße Hautstellen sowie Veränderungen an den Nägeln zeigt. Es handelt sich um eine nicht-ansteckende, entzündliche Dermatose. Schuppenflechte ist zu einem erheblichen Anteil erblich bedingt. Etwa 2–3 % der Bevölkerung in Mitteleuropa sind von der Krankheit betroffen.

Die Betroffenen haben in typischer Weise monomorphe, rötliche, meist rundliche, inselförmige, scharf begrenzte und leicht erhabene Herde. Diese Effloreszenzen finden sich bevorzugt an Kopfhaut, Ellbogen, Kniescheiben sowie um den Bauchnabel und den After, über dem Steißbein und den Fingerknöcheln und unter den Ohrläppchen. Allgemein werden vor allem Hautpartien befallen, die oft gedehnt werden (wie die genannten Gelenke, aber auch z. B. die Waden) oder sonst mechanisch gestresst werden (z. B. unter dem Gürtel).

Die Oberhaut eines gesunden Menschen erneuert sich innerhalb von 26 bis 27 Tagen. In dieser Zeit werden neue Hautzellen gebildet und die gealterten Hautzellen vom Körper nahezu unsichtbar abgestoßen. Bei der Psoriasis dagegen erfolgt die Verhornung an den befallenen Stellen sowohl beschleunigt – die Hautschicht erneuert sich vorzeitig innerhalb von nur 3 bis 7 Tagen. Die gealterten Hautzellen bilden bei der Psoriasis aufgrund der beschleunigten Erneuerung silbrig glänzende Schuppen, die eine talgartige, silbrige Konsistenz haben. Das darunter liegende Gewebe, die unterste Zellschicht der Oberhaut ist auf Grund des vermehrten Wachstums stark durchblutet und erscheint daher unter den leicht entfernbaren Schuppen als kräftige Rötung.

Betroffen: Machen Sie sich schlau beim Psoriasis-Netz.